Berühmte eSports-Teams

Du kennst vielleicht schon Teams, die eSports auf höchstem Niveau spielen. Wenn du gut bist und für deinen Traum trainierst, kannst du es ebenfalls schaffen. Das ist das Tolle an eSports – Praktisch jeder kann es lernenund seine Fähigkeiten durch regelmäßiges Training verbessern. Wer weiß, vielleicht hast du eine ähnliche Karriere vor dir wie die ProGamer, die wir dir hier kurz vorstellen möchten?

Emil „HeatoN“ Christensen von Ninjas in Pyjamas

Der eSports-Profiverein aus Schweden wurde im Jahre 2000 gegründet und hat sich weltweit einen großen Namen gemacht. Emil „HeatoN“ Christensen war einer der absoluten Stars des Teams. Er war einer der weltweit besten Counter-Strike-Spieler der Welt und dann zum Teammanager ernannt.Einen besseren Boss konnte der Clan kaum bekommen, denn er hat Preise abgeräumt wie am Fließband, bis hin zur CPL World Championship in Dallas. Nach einigen Auf´s und Ab´s bei Ninjas in Pyjamas mit großen Veränderungen der Teambesetzung kam irgendwann im Jahre 2007 der neu zusammengestellte Clan erfolgstechnisch nicht mehr richtig auf die Beine. Christensen ging ende 2007 in den Gamer-Ruhestand und wurde General Manager in der Championship Gaming Series. Es folgte das große Comeback im Jahre 2012 und HeatoN war wieder mit dabei. Er beweist ein riesiges Marketingtalent und es sieht wieder richtig gut aus für die Ninjas in Pyjamas!

Damon „Karma“ Barlow – reich mit Call of Duty

Damon ist beinahe unschlagbar, wenn es um Call of Duty geht. Wenn du das Game kennst, merke dir einmal folgende Zahl: 300000. Soviele Euro hat „Karma“ nämlich damit auf Turnieren gewonnen. Niemand verdiente bisher mehr mit diesem Spiel. Damon ist natürlich sehr gefragt und war in verschiedenen Teams, so zum Beispiel bei OpTic Gaming und FaZe). Wenn du dir diesen atemberaubenden Erfolg einmal auf der Zunge zergehen lässt, kriegst du bestimmt Lust auf eine Extra-Übungseinheit Call of Duty, um an deiner ProGamer-Karriere zu basteln.

Lee „Faker“ Sang Hyeok – einer der bekanntesten Gamernamen

Faker ist der Profi schlechthin, wenn es um League of Legends geht. 500000 Euro gingen mindestens schon auf das Konto des Südkoreaners. Er gehört damit zweifellos zu denjenigen, die es geschafft haben, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Bevor wir dich noch neidisch machen, wollen wir nochmals betonen, dass auch du es schaffen kannst. Sicher verdienst du nicht sofort wie Faker oder landest in einer Managerposition wie HeatoN, aber bedenke, dass alle heutigen A-Klasse-eSportler einmal klein angefangen haben. In ihren Anfängen hätten sich Vereine wie Evil Geniuses, Team SoloMid, Cloud9 oder Fnatic bestimmt auch noch nicht für diese Gamer interessiert. Ihren Erfolg haben sie sich hart erarbeitet. Sicher haben sie stundenlang täglich trainiert und sich auch als anfängliche Laien etwas von den Profis abgeguckt, Spiele und Taktiken analysiert und gelernt. Eine Portion Talent und das entscheidende Quäntchen Glück gehören bestimmt auch dazu, aber eben nicht ausschließlich.

Du kannst dich online mit den ProGamern messen und sehen, wo du noch Defizite hast. Die solltest du dann mit eiserner Disziplin ausmerzen, bis du immer sicherer und professioneller wirst. Wenn du professionell spielst, werden Begriffe wie Ethik im eSport wichtig. Setze dich gedanklich damit auseinander, was es heißt an wichtigen Wettkämpfen teilzunehmen, die strenge Regeln und Vorschriften haben.